Responsible Disclosure

CR152 Wie man als Hacker am Leben bleibt ()

Jahrelang sitzt der Klischeehacker in seinem Keller und starrt auf seinen Bildschirm. Dann entdeckt er eine unglaubliche Sicherheitslücke in einem System, die Millionen von Daten gefährden. Deswegen wird er von bösen Geheimdiensten verfolgt, mutiert zum Helden, rettet die Welt und bekommt zum Schluß noch eine gutaussehende Freundin - zumindest wenn man den Drehbuchvorlagen aus Hollywood Glauben schenken darf. Aber was passiert wirklich, wenn ein an Computern interessierter Mensch etwas entdeckt, dass extrem unangenehm und gefährlich ist? Wie wichtig sind Moral und Ethik beim Hacken? Wie veröffentlicht man gefährliches Wissen? Hätten die Hacker Karl Koch, Tron und Exit ihren Tod verhindern können? Fefe und Andy Müller-Maguhn wollen heute Abend im Chaosradio mit Euch darüber sprechen.

39 Gedanken zu „Responsible Disclosure

  1. juhu entjungfert.
    Frage: Warum „hacker“ auf deutsch aussorechen?
    Ich finde klingt nicht so toll. Englische Aussprache is besser.

  2. Hab Ich was verpasst, oder gibt es einen bestimmen Grund warum auf der Page der Podcast vom 25.11.2009, 22.00 Uhr nicht vorhanden ist?

  3. Frage:

    „Hätten die Hacker Karl Koch, Tron und Exit ihren Tod verhindern können?“

    Antwort:

    Ja. Sie sind aber an der momentan herrschenden
    Gesellschaftsordnung gescheitert.

    NO HACK FOR MONEY!
    [ Wau Holland ]

  4. @Paul

    Was heißt denn so spät ?
    Der Letzte Mittwoch im Monat ist doch immer Chaosradio, und auf der Chaosradio Seite steht schon ein Monat lang das am 25.11 wieder Chaosradio ist.

    Wo bleibt der Podcast ?

  5. Eine innere Stimme sagt mir, dass es so lange dauert weil die Anwälte noch nicht jeden Buchstaben der die Münder der Herren verlassen hat umgedreht, und nach möglichen juristischen Verwundbarkeiten abgesucht haben.
    Nur Geduld.

  6. Interessant wäre bei dem Beitrag noch gewesen, ob es nicht auch bereits Firmen gibt, die von sich aus Hacker explizit dazu einladen, das eigene Webangebot nichtdestruktiv abzuklopfen. Unter größtmöglicher Wahrung der Privatsphäre bzw „Hacker-Ethik“, versteht sich.

  7. Kann ich eigentlich eine Firma für Sicherheitslücken verklagen? Nehmen wir mal an mein ISP hätte einen offenen Mailserver und mit geringem Aufwand käme jeder an meine E-Mail dran. Könnte ich dann den ISP verklagen?

  8. Ok, ich stand dieser Form des Radios ja bisher sehr kritisch gegenüber. Wird aber anscheinend Zeit, dass ich diese Haltung mal überdenke und mich genauer umsehe.

    Ach ja, alter hat recht mit seiner Rechnung…

  9. @Iro:

    Wenn Du wirklich zwischen den Zeilen lesen kannst,
    wirst Du erfahren — das Chaosradio war schon immer erstklassig. ( naja bis auf 23 Ausnahmen 😉 )

    Jammerschade ist es, dass dem Chaosradio „Holgi“
    als Moderator verlorengegangen ist.
    Der war nähmlich ein unersetzbares Original.

    Saug‘ Dir die alten Chaosradio’s, es lohnt sich! 😉

  10. Wow, mal wieder eine Folge, bei der es einem eiskalt den Rücken runterlaufen konnte. Beeindruckend auch die Qualität der Anrufer.

  11. Also kann man die Folge ganz grob zusammenfassen, wenn man was findet, dann schreibt man das an ds@ccc.de und die kümmern sich dann drum.

    Da stellt sich nur die Frage, was ist, wenn die Firma mit dem Fehler einem Süßigkeiten geben will, leitet die dann der CCC weiter?

  12. Pingback: Chaoradio 152: Responsible Disclosure « Datengau

  13. Sehr gute Folge. Besonders die Anrufer. Ich lache immer noch über die Story mit dem medizinischen Geärt und dem Politiker im Rollstuhl… unglaublich

  14. @hanna

    Seit ich Holgi vor wenigen Jahren das erste mal gehört habe, habe ich das Gefühl, dass ich als holgi-Fan geboren wurde. Aber Marcus macht einen guten Job. Deine regelmäßige holgi-Dosis kannste dir ja mittels NSFW reindrücken.

  15. !DANKE!

    Natürlich, Tharben, Herr Pritlove!
    Und ich habe es gewagt, diesen Radiofetischisten
    zu übersehen — ;-((((((((

    … ich zieh‘ mir das Teil gleich mal ‚rein.

    Tsts … 😉

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