CR234 Home Sweet Home

Wir bauen uns ein Heimnetz ()

Wir schreiben das Jahr 2017. Der Breitbandanschluss ist frisch verlegt, bestenfalls leuchtet die Glasfaser glücklich aus der Wand. Der nächste logische Schritt ist die Vernetzung des trauten Heims. Doch bevor wir uns beim Kistenschieber die Hardware klicken, halten wir inne und fragen uns, was alles auf die Einkaufsliste gehört und was nicht, wie wir die tollen Devices verkabeln und welche Services wir im Heimnetz eigentlich brauchen. Marcus Richter und seine Gäste vernetzen mit Euch eure Wohnung.
avatar Marcus Richter
avatar Henryk Plötz
avatar Jaseg
avatar danimo

20 Gedanken zu „CR234 Home Sweet Home

  1. Ist die Sendung irgendwie ausgefallen?
    Bei fritz ist nichts, beim ccc liegt auch nichts, irgendwie scheint das bisher eine Phantom-Sendung zu sein 😉

  2. Wir arbeiten dran. Sound ist etwas schwierig und braucht Nachbearbeitung, und wir haben keine Kapitelmarken, weil niemand mehr Shownotes schreibt (der zuverlaessige Kollege arbeitet jetzt im Kernteam :). Also wenn jemand Shownotes schreibt gehts demnaechst schneller (*hint*, *hint*).

    • Das Problem das mich vom Shownoten abhält ist, dass man da live dabei sein muss. Das geht halt bei mir nur sehr selten.

      Früher kamen die Chaosradiosendungen doch auch aus dem unbearbeiteten Strom vom Satelliten.

      • Damals wurde aber jeden Monat bei Fritz im Studio produziert. Bei den Club-Sendungen ist aufgrund der Raumakkustik immer Nacharbeit noetig. Das kommt obendrauf.

        • Also erstmal natürlich Danke für die Arbeit.

          Früher haben wir auch Vortragsaufzeichnungen als nur Ton im .rm Format gehört, die entweder von einem Mikrofon irgendwo im Raum stammten, oder bei denen das Netzbrummen stärker war als der Vortragende. Ging auch.

  3. Danke für diese Sendung. Bin gerade dabei mich ganz frisch mit NAS zu beschäftigen und darüber dann eben auch mit dem Heimnetzwerk. Kam genau zur rechten Zeit! Nice!
    Explizit eine eigene Sendung zur Datensicherung und NAS (was passiert da eigentlich wie, wieviele und welche Festplatten sind sinnvoll, welche Art der Verschlüsselung (an welcher Stelle) ist sinnvoll dabei? etc) fänd ich total spannend grad, so als Idee 😉

  4. Schöne Sendung wie immer. Gewünscht hätte ich mir noch ein paar Hinweise zu Sinn und Unsinn von eigenen Firewallsystemen hinter dem Anbietermodem/-router. Auch zur Frage der Routerfreiheit in der Praxis wären Tipps und Hinweise höchst willkommen gewesen. Vielleicht sind das ja Themen für künftige Sendungen ??

    • Die Routerfreiheit im Kabelmarkt existiert derzeit nur auf dem Papier (es gibt derzeit nur ein Endgerät, und zwar von AVM), auf dem DSL-Markt gibt es genug Auswahl. Modems würde ich immer getrennt vom Router kaufen. Die Wahl können wir dir nicht abnehmen, aber die Kriterien wurden ja in der Sendung genannt. Welches Modem du kaufen musst, kommt auf deine Anschlussart, und bei DSL konkret auf die DSL-Technik der Gegenstelle (DSLAM) an. Das solltest du direkt mit deinem Anbieter besprechen.

  5. Hallo,

    ich weiß zwar nicht, mit welchen Herstellers Powerline-Adaptern ihr so schlechte Erfahrungen gemacht habt, aber deswegen Powerline generoell für schlecht zu erklären, halte ich persönlich für ein wenig daneben. Ich selbst habe mit Powerline sehr gute Erfahrungen machen können.

    LG Peter Piksa

    • Ich habe sowohl mit hochwertigen Devolo-Geraeten als auch mit billigen TP-Link-Adaptern gearbeitet. Den Aerger mit der Crypto gabs bei TP-Link, die Devolos waren nicht lange genug im Einsatz. Beide haben selbst im Vergleich zu einem WLAN-Repeater auf der gleichen Strecke gemessen an Latenz, Jitter und Durchsatz eher enttäuscht, und kamen entsprechend nicht annährend an die Performance eines Kabels. Es gibt bestimmt Situationen, bei denen Powerline gut funktioniert (saubere Elektrik, etc), aber ich warne da trotzdem vor zu hohen Erwartungen, gerade in Altbauten.

  6. Moinsen,
    toll Sendinung – wie immer. Mich würde ja ein detaillierterer Hinweis auf das Thema IoT ins eigenen Plan interessieren. Ich habe eine ganze Reihe an IoT devices und würde über meine Unifizierend Infrastruktur gerne ein eigenes VLAN dafür definierten – nur irgendwie klappt das nicht so richtig 😉

    Danke!

    • Das Chaosradio ist natürlich ein eher ungeeignetes Forum für Einzelsupport, aber generell müssen alle Geräte (Switches, Router, Access Points) VLANs beherrschen, damit das funktionieren kann. Diese sind preislich meistens etwas teurer (und die Switches müssen “managed” oder “smart managed”) sein. Weiterhin supporten z.B. Fritzboxen mit der Default-Firmware auch keine VLANs, aber man kann das Gastnetz auf einem eignene Port herausfuehren und dann auf dem Switch passend behandeln. OpenWrt/LEDE oder andere Firmwares koennen das, dort muss man allerdings manuell für Updates sorgen. Grundsätzlich empfiehlt sich: In Grundlagen einlesen, Tutorials durchstöbern & kritisch überprüfen, dann selber machen.

      • Danke – und erstmal Entschuldigung für meine Tippfehler im ersten Posting! Ich wollte im Nachhinein korrigieren, fand aber den Edit – Button nicht 😉
        Ich nutze Unifi als Netzwerkkomponenten und diese beherrschen VLANs – nur so richtig zum Laufen, habe ich das bisher nicht bekommen. Aber Deine Antwort bestätigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin 😉
        DANKE!

  7. Die Sendung hat mir auch gut gefallen.
    Bei 01:26:00 wird ein Access Point erwähnt, der mehrere SSIDs aufspannt und VLAN unterstützt. Um welches Gerät handelt es sich?

    Danke!

    • Ohne zu wissen, was Henryk genau nutzt: schau doch mal nach dem Kriterium VLAN auf Preisvergleichsseiten. Die erweisen sich als erstaunlich gute Produktfilter. Siehe hier, wo ich auch andere relevanten Parameter ausgewählt habe (Obligatorischer Hinweis: Das ist weder ein Endorsement für die angezeigten Produkte, noch für das Portal). Wichtig, man benötigt auch immer einen VLAN-fähigen Switch, und einen Router, der zumindest verschiedene Netze beherrscht (Einige machen das nicht per VLAN, sondern geben das Gast-LAN auf einem extra Port heraus. Auf dem Switch kann man das aber für den Switch auf zwei VLANs herausreichen.

  8. Hallo,

    danke für die Sendung, ich fand die Tipps zu WLAN Sendeleistungen und Kanälen am Anfang der Sendung erfrischend, wenn man da lange nicht drauf schaut vergisst man so etwas schnell wieder.

    Als guten Einstieg in ein etwas umfassenderes Heim-NAS finde ich das Linux-System von Univention (https://www.univention.de) spannend. Es gibt einen sehr einfachen Einstieg über ein Webinterface mit gutem Funktionsumfang, aber gleichzeitig die vollen Möglichkeiten einer Linux-Distro für eigene Ergänzungen.

    Danke!

  9. Hi,

    Super Thema, danke dafür, höre gerade Eure Sendung und frage mich ob ihr in Zukunft bei solchen Themen auch die “armen” Kabelkunden hinter IPv6 DS Lite behandeln könntet. Da sind die von Euch besprochenen Funktionen nicht möglich oder nur über Zwischenserver möglich. Danke und weiter so!

    Grüße
    analogroboter

    • Zu DS-Lite: Zumindest bei Kabel-Deutschland kann man sich von der Hotline kostenfrei auf Dual-Stack umstellen lassen, bei anderen Kabel-ISPs hilft es, den oft gleich teueren Business-Vertrag zu nehmen, der nebenbei auch mehr Upstream hat.

      Ansonsten ist IPv6 auch kein Hindernis, denn auch hier funktioniert VPN. Klick dir z.B. bei HE unter https://tunnelbroker.net/ einen IPv6 Tunnel. Den kannst du aktivieren, falls das aktuelle WLAN noch kein natives v6 bietet. Dann kann man in jedem Fall trotz DS Lite ein VPN etablieren.

      Gastnetz, etc sind auch mit DS-Lite kein Problem.

      • Ich habe auch das DS-Lite Problem. Ich bin bei M-Net. Für 5 € im Monat mehr bekommt man da einen richtigen Dual-Stack für IPv4/IPv6. Mein Problem mit dem DS-Lite für IPv6 und VPN ist, dass mein Mobilfunkbetreiber (wie fast alle anderen, außer der pinke Rieße) immer noch nur IPv4 spricht. D.h. ich kann kein VPN vom Handy zu mir nach Hause machen, weil meine Heim-Server einfach nicht über IPv4 erreichbar sind.
        Meine Lösung ist nun ein VServer, der nichts anderes tut, als meine Heim-Server-Ports über port forwarding abzubilden und mir eine feste IPv4 zu geben. Der kostet auch nicht mehr als die 5 € von M-Net. Traurig eigentlich.
        Cheers
        Chelaz

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