Chatkontrolle

CR276 Private Nachrichten unter Generalverdacht ()

Die vertrauliche Kommunikation im Internet ist wieder unter Druck. Alle Nachrichten, die wir verschicken, sollen kontrolliert werden – egal, ob sie an öffentliche oder an private Empfänger gehen. Die EU-Kommission will durch die Chatkontrolle Missbrauchsdarstellungen von Kindern und Jugendlichen bekämpfen. Das bedeutet gleichzeitig, dass wir alle unter Generalverdacht gestellt werden.

Was die Chatkontrolle für unser Grundrecht auf vertrauliche Kommunikation bedeutet und welche Probleme sie schafft, diskutiert Marcus Richter mit seinen Gästen Khaleesi und Viktor.

Mitwirkende

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Marcus Richter
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Khaleesi
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Viktor Schlüter

Referenzen

5 Gedanken zu „Chatkontrolle

  1. Public key: Vorhängeschloss das A an B gibt um die Kiste zu verschließen (Nachricht zu verschlüsseln)
    Private key: Der zum Schloss gehörende Schlüssel mit dem B die Kiste öffnet (Nachricht entschlüsselt)

    Schade, dass immer Matrix erwähnt wird aber der IETF Standard XMPP nie Erwähnung findet. 🙁

  2. Nicht alle Nacktbilder von Minderjährigen sind Dokumentation von Kindesmissbrauch. Wenn also eine 16jährige ein Nacktbild von sich an jemanden schickt, macht sie sich nicht strafbar. Ansonsten wären alle Eltern, die Nacktbilder von ihren Kindern haben, kriminell.

    Zumindest in Deutschland ist Nacktheit nicht gleichzusetzen mit Sex oder sexuellem Missbrauch. Und das ist auch gut so.

    Und auch bei sexualisierten Bildern, die Minderjährige aus freien Stücken selbst gemacht, und an ihre minderjährigen Sexualpartner*innen schicken, möchte ich erstmal Gerichtsurteile sehen, die das in Deutschland (oder der EU) kriminalieren. Sowas gibt es eigentlich nur in Unrechtsstaaten, wie den USA.

  3. Eine opportunistische Sicherheit wie für Signal und WhatsApp beschrieben gibt es auch für Email. Das nennt sich Autocrypt. Es ist jedoch nicht so sicher sicher wie bei den Messengern (vgl. PGP versus Double Ratchet).

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