CR148 Tempest

Die elektromagnetische Abstrahlung von Geräten erlaubt tiefe Einblicke ()

Elektrosmog ist in aller Munde, meist aber nur im Zusammenhang mit möglichen Gesundheitsproblemen. Hacker interessiert ein anderer Aspekt: die elektromagnetischen Abstrahlungen von Geräten lassen oft Rückschlüsse auf die verarbeiteten Daten zu.Mit anderen Worten: was auf dem Computer privat bleiben sollte, wird nicht selten per Funk an die Welt verteilt. Bekannt geworden ist dieses Phänomen durch den Namen eines amerikanischen Standards zur Abschirmung von Computern: TEMPEST. Wir wollen darüber reden, wie die Abstrahlung zustande kommt, wie man sie empfängt und wie man sich schützen kann.

24 Gedanken zu „CR148 Tempest

  1. In der Sendung ist die Rede von einem Programm zum Senden von DCF-77-Zeitsignalen über VGA-Monitore. Ich habe per Google nichts gefunden. Hat jemand einen Link?

  2. Sehr coole Sendung, wirklich! Hat richtig spass gemacht zuzuhören.

    Kann mir jemand sagen, wie die Musik hieß, die da gesoielt wurde? Ich kann keine Playlists finde. Besonders der song, mit den Gameboysounds hat es mir angetan. Kam auch schon mal bei Maxwell Smart.

    Dank euch!

  3. ich habe chaosradio jetzt das erste mal gehört und war sehr fasziniert! eine wirklich tolle sendung.
    hab dann auch gleich mal in den älteren potcasts rumgeschnüffelt und fand den titel vom april 1997 wo es um ddr-technik ging sehr interessant und habs gleich noch letzte nacht angehört…

    und da war auch der anruf von dem, dessen vater zu weihnachten per telefon die stasi genossen gegrüßt hat. ich fands genial.

    am ende der damals noch 3h sagtet ihr dann, mal sehen, wo wir in zehn jahren stehen….

  4. Hmm, kann es sein, dass der Feed-Eintrag einen Bug enthält? Auf der Webseite seh ich die Folge, wenn ich den Feed (alle Sendungen) öffne. iTunes tut aber so, als gäbe es nix neues.

  5. Es gibt offensichtlich einen Bug mit manchen Chaosradio-Feeds. Noch keine Gelegenheit gehabt, mir das genauer anzuschauen. Ich hoffe, ich komme da heute noch zu. Der Hauptfeed funktioniert aber.

  6. Funktioniert alles super, auch mit iTunes, ABER wir schreiben das Jahr 2009, nicht 2008, daher: Tempest ist um 11 Reihen nach unten geschoben.

  7. in der Sendung wurde erwähnt, dass das GNU Radio etwa nen 1000er kostet. Auf der Website von Ettus gibt es das USRP 1.0 für 700 Dollar.

    welche daughterboards werden neben dem motherboard noch benötigt um es mal zu testen?

    http://www.ettus.com/order

  8. Auch wenn ich im Allgemeinen keine Ahnung davon hab, fand ich das Thema interessant. Ich bin froh, dass Ihr euch nicht all zu wissenschaftlich ausdrückt …

    Gegen 23 Uhr wurde Musik gespielt, die man wohl im Internet herunterladen kann. Das Lied heißt Voices. Der Interpret ist Meds/Metz/Mads ??? Jedenfalls konnte ich es leider noch nicht finden … ? (Bitte um Hilfe)

  9. Unterschiedliche Leitungen zu unterscheiden ist nicht ganz so einfach, denn egal wie die Impulsantwort der Leitung ist, die Frequenzen immer die gleichen sind. Somit überlagern sich die Leitungen trotzdem.

  10. Kann mich dem Lob für Marcus nur anschliessen. CR148 hat seit Langem zum ersten Mal wieder richtig Spass gemacht und meinen Horizont erweitert, das liegt vor allem auch am Moderationsstil. An der Musikwahl habe ich auch nichts auszusetzen. Weiter so!

  11. Ich habe mir beim Hören der Sendung überlegt, dass man evtl. zwei baugleiche Computer mit zwei baugleichen TFTs (schwerer „abzuhören” als CRTs) an eine Steckdosenleiste anschließen könnte. An einem Computer arbeitet man, der andere generiert Zufallsmuster auf dem Schirm (so werden CPU, Grafikkarte und Monitor als „Störquelle” genutzt) und ein einfacher Roboter tippt zufällige Folgen auf der Tastatur.

    Da alle Geräte an der Mehrfachsteckdose hängen, sollte Tempest über die Stromleitung schwieriger werden.

    Für noch mehr Rauschen könnte man noch einen dritten Computer in diesen Aufbau einfügen.

    Wäre das alles sinnvoll, oder ließen sich die Abstrahlungen trotzdem trennen?

  12. Was mir kürzlich aufgefallen ist, es gibt so eine Art Tempest auch für Menschen. Leute wie Derren Brown nutzen das zum Beispiel um Leuten Informationen zu entlocken.

  13. Früher gabs mal diese Saugnäpfe mit Spulen an denen Drähte waren, die zu einem Verstärker führten. Die Dinger hiessen Telefonverstärker und nutzten schon vor vielen Jahren “Tempest” die ungewollte strahlung aus dem Telefon. (Das konnte auch weiter weg noch funktionieren und unter dem Tisch mit dem Telefon.)

  14. yeahhh, professor kliq.

    wie immer eine gute sendung!

    ein gebührender abschluss fürs chaosradio.
    fetter breakbeatartist ;D

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